heiliger Hain
Ein kleiner Baumbestand, ungeschlagen gelassen aus Gründen älter als die Landwirtschaft — wildes Land, behalten wegen dessen, woran es sich erinnert.
Ein heiliger Hain im Traum ist das Bild des Lexikons für wildes Land, behalten wegen dessen, woran es sich erinnert. Der Hain ist nicht produktiv; der alte Bauer ließ ihn aus Gründen in Ruhe, die der Landwirtschaft vorausgehen. Der Traum bringt den heiligen Hain, wenn etwas in Ihrem Leben — ein Stück Familienland, eine bewahrte Praxis, ein alter Raum, der nie neu geordnet wurde — nicht wegen seines wirtschaftlichen Nutzens, sondern wegen dessen, was es trägt, ungeschnitten gehalten wird. Ein ungestört gelassener heiliger Hain ist der Traum, der die gehaltene Erinnerung bestätigt. Ein für neue Nutzung gerodeter heiliger Hain, mit den alten Bäumen, die fallen, ist der Traum, der vermerkt, dass ein Erbe, das sich nach modernen Bedingungen nicht selbst trug, entfernt wurde und das, was es hielt, mit ihm geht.