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Benennen

Etwas zuvor Unbenanntem einen Namen geben — der Akt, der eine vage Anwesenheit in ein besprechbares Ding verwandelt.

Etwas zu benennen im Traum ist das Bild des Lexikons für den Akt, der eine vage Anwesenheit in ein Ding verwandelt, über das mit Namen gesprochen werden kann. Sobald ein Ding benannt ist, kann es bezeichnet, nachgefragt, ernst genommen werden. Der Traum bringt das Benennen, wenn etwas in Ihrem Leben — ein Gefühl ohne Wort, ein Muster in einer Beziehung, ein Stück Ärger bei der Arbeit — endlich das spezifische Etikett bekommt, das es ansprechbar macht. Ein präzise gemachtes Benennen ist der Traum, der die ehrliche Identifizierung bestätigt. Ein verweigertes Benennen zugunsten dessen, dass das Ding unzählbar bleibt, ist der Traum, der vermerkt, dass die ungenannte Anwesenheit als unbesprechbar bewahrt wird und die Bequemlichkeit, sie nicht zu benennen, der Arbeit vorgezogen wird, sich mit ihr zu befassen.

Hinweis: Nur zur Unterhaltung und Selbstreflexion. Kein Ersatz für professionelle Beratung.