Tod
Das Ende einer Phase. Fast nie eine wörtliche Vorahnung.
Der Tod im Traum ist das am häufigsten missverstandene Symbol des Lexikons. Er ist fast nie eine wörtliche Vorahnung. Er ist das Ende eines Kapitels — eines Jobs, einer Beziehung, einer Identität, einer Sichtweise auf sich selbst.
Der Tod einer nahestehenden Person im Traum ist meist eine Rollenverschiebung in Ihrem Leben, nicht ihr körperliches Wohl. Der Tod eines Elternteils bedeutet oft, dass Sie mehr eigene Autorität übernehmen.
Der eigene Tod im Traum kommt meist an einem Wendepunkt. Der Schock ist real und der Traum lässt Sie meist nicht darüber hinwegspringen — beim Erwachen berichten Menschen jedoch am häufigsten von Erleichterung.
Wo Sie es oft sehen. Der Tod eines Bekannten. Der Tod eines Fremden. Der eigene Tod im Traum. Fast ausnahmslos ist der Traum das Ende einer Phase — einer Beziehung, einer Rolle, eines Selbstbilds — kein wörtliches Kalenderereignis.
Was es nicht ist. Der Traumtod ist keine Vorahnung. Volkstümliche Lesarten beiseite — das Lexikon hat Jahrzehnte Belege dafür, dass Todesbilder Kapitelenden benennen, keine biografischen Tode.
Verwandtes im Lexikon. Lesen Sie den Tod mit Herbst, Winter, Friedhof und Ruine. Viele Leser finden diesen Eintrag am nützlichsten, wenn sie ihn am Morgen nach dem Traum im Browser offen halten.